Spieltag beim Airsoft-Team Westerwald-Koblenz Teil 2

5…4…3…2…1… Orga-Bombe!

Ja, was hat mich denn da zum Abschluss von Teil 1 in der Deathmatch-Runde zerlegt? Eine Orga-Bombe! Die Orga von Airsoft-Team Westerwald-Koblenz setzt dieses Hilfsmittel zur Sprengung von statischen Spielsituationen ein. Hierbei stellt sich ein Orga in eine Traube von Spielern und fängt an zu zählen. Bei null sind alle Spieler im Umkreis von fünf Metern hit. Klingt im ersten Moment nach Frust aber hilft der Spieldynamik ungemein!

Wie kam es zum Einsatz?

Im ersten Spiel des Tages hatten sich die Situation im oberen linken Bereich des Spielfeldes festgefahren und es ging keinen Meter für beide Parteien weiter. Die Orga war bereits länger vor Ort, bewertete die Blockade und entschied ins Spiel einzugreifen. Aus meiner Sicht, die richtige Entscheidung, mit einer Einschränkung: Diese Art gehitet zu werden, sollte sich nicht auf die „Leben“ im Spielmodus auswirken. Ach ja, es hat übrigens beide Seiten getroffen.

Nach einer langen ersten Runde ging es zum Spielmodus „Pilotenrettung“ über. Ziel war, einen abgestürzten Piloten auf dem Gelände aufzusammeln und zum eigenen Spwanpunkt zu bringen. Hier gab es den weiteren Hinweis zum Rettungspunkt. An diesem musste dann mit Pilot fünf Minuten durchgehalten werden. Um die Absturzstelle zu finden, machte sich der Pilot durch gelben Rauch bemerkbar, den er kurz nach Spielstart zündet. Wir hatten also die Chance uns ein wenig im Feld zu verteilen und das Suchgebiet abzudecken.

Zur Einweisung in die Spielrunde, teilte uns die Spielleitung mit, dass dieser Modus noch nicht ausgiebig getestet wurde. Im Laufe des Spiels stellten sich dann auch ein bis zwei Schwachpunkte raus. Die jeweiligen Startpunkte waren nicht optimal gewählt und bevorteilten hier unser Team auf der rechten Seite. Gleiches muss ich zum Rettungspunkt sagen. Hier hätte das Gegnerteam, auf einem Weg, durch unseren Spwan gemusst.
Abseits der Kritik darf ich für mich sagen, war die Kommunikation auf dem Feld in unserem Team gelungen – obwohl wir uns untereinander nicht kannten. Immer wieder wurden Positionen vom Gegner weitergegeben und Infos zum Status des Piloten sickerten durch. Es sah gut für uns aus. Zum Abschluss wurde der Pilot per Fahrzeug in einer schönen Showeinlage gerettet. Punkt für unser Team!

Nächste Runde, eine Rückrunde im Spielmodus „Pilotenrettung“. Hier wurde, soweit ich es überblicke, ein paar Änderung von der Spielleitung vorgenommen. Die Spwanpunkte wurden angepasst und wir starteten von links. Für uns war es eine recht kurze Runde, mit heftigen Gefechten im Eingangs- und unterem Bereich vom Dorf. Oder anders gesagt, wir wurden bis Spielende hier festgesetzt, durch eine gute Verteidigung. Wie es mich dann -bereits verwundet- erwischte, sah ich auf dem Rückweg zum Spwan auch nur noch den Piloten vom Gegnerteam per Auto in die Safezone fahren. Eine, wie ich es empfand, schnelle Runde mit Punkt für Team Rot.

Das letzte Spiel des Tages, zumindest für uns, war ein Timer-Spiel. Hierfür wurden zwei Koffer auf dem Spielfeld versteckt, welche jeweils einen Zähler für blau und rot beinhalteten. Drückten wir als blau, lief der Zähler für uns und stoppte für rot. Gewinner der Runde war das Team, mit der höchsten Zählerzahl.
Vom Spwan weg ging es den Weg bis zur Mitte runter und dann ab an den Gesteinshügel vorbei, Richtung Mitte des Feldes. Glücksgriff, da ein Koffer zur Rechten zwischen einem Container und dem Gebäude platziert war. In gelungenen zweier Aktionen konnten wir diesen sichern und für unser Team blau „zünden“. Im Anschluss haben wir uns ganz heroisch eingegraben womit uns auch die Verteidigung eine ganze Weile gelang. Leider war ich in dieser Situation mit meiner 0,5er nicht die große Hilfe. Es fehlte jetzt doch am letzten bisschen Reichweite.
Der Rest vom Team hatte wohl nicht mitbekommen, dass wir hier eines unserer Missionsziele verteidigten. Ok, ehrlich gesagt war es wohl eher so, dass der Rest sich hat von irgendwas ablenken lassen. B a l l e r n !!!
Quittung für folgte und wir wurden trotz starker Stellung überrannt und konnten im Anschluss den Koffer nicht mehr für uns erobern. Niederlage :/ aber wie gesagt b a l l e r n !!! machte und zum moralischen Sieger… oder so


Das Wort zum Abschluss
Ein für mich durchaus gelungener Spieltag. Die Spieler untereinander spielen fair und sind aufgeschlossen. Ein Pluspunkt der sicher dem hohen Anspruch der vorherigen Spiele geschuldet ist. Durch den Ausfall von Lars, hat der Kopf der Spielleitung und Tagesplanung gefehlt. Dies hat man leider gemerkt. Auf der anderen Seite, wäre ja auch schlimm wenn nicht 😉 Das Team hat es aber im Großen gut auffangen können. Wirklich gemerkt hat man es nur bei den Ansprachen und dem Timing. Sollte das Team-Deathmatch bis in den Abend laufen? Gab es jetzt eigentlich zwei Mittagspausen? *grübel* Im Spiel selbst, alles wie gewohnt und das ist jetzt sicher keine Kritik!

Ich selbst bin gerne wieder auf dem unbenannten Spielfeld von Airsoft-Team Westerwald-Koblenz. Ihr habt euch einen guten Ruf erarbeitet und dass zu recht. Alleine euer Publikum hebt sich bereits von anderen Feldern in Umgang und Miteinander sehr erfreulich ab.

Gute Besserung an Lars, hoffe deine Erkältung klingt bereits ab!



Die Bilder stammen vom Airsoft-Team Westerwald-Koblenz und findet ihr hier.

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