Spielfeldvorstellung

The Green Miles

Was es mit der Herausforderung auf sich hat? Lesen bildet ;p

Ein wenig Vorgeplänkel

Mein zweiter Besuch beim Team Tactical Recon Squad auf Ihrem Gelände in Wittlich, der Green Mile. Der offizielle Titel des Spieltags: „Beta Test 3“ Wie der Name es bereits sagt, ist es der 3. Beta Test. Beta? Jau beta! Trotzdem ist viel passiert zwischen meinem ersten Besuch am 18. März und diesen Sonntag, den 21. Oktober. Anfang des Jahres war das Wetter sehr bescheiden und ich habe wenig Bilder geschossen. Das habe ich mir diesmal zu Herzen genommen und du findest einiges an Fotos im Album.

Vorweg, der Besuch stand nicht im besten Licht, da sich meine Airsoft verabschiedete. HPA Flasche angeschlossen und ein zischen gehört. Mal wieder das alte Problem 🤨 Aber als Viking lass ich mich natürlich von solch kleinen Unpässlichkeiten am Morgen nicht abhalten! Als Backup war meine TM MAC10 dabei. Eine AEP die unter 0,5 Joule bleibt und vollauto betrieben werden darf. Cool ist, da gibt es auch keine Einwände oder Regeln die dies auf Green Mile verbieten – finde ich gut *Daumen hoch*

Aber genug der Vorgeschichte, lasst mich dir das Spielfeld vorstellen.

Wo findest du das Spielfeld?

Die Green Mile liegt in der Südeifel einem Teil des westlichen Rheinland-Pfalz und in direkter Nähe zur Stadt Wittlich. Die Anbindung an zwei Autobahnen die A1 und die A60 garantiert eine sehr gute Erreichbarkeit aus allen Richtungen.

Die Nähe zu Belgien, Frankreich und Luxemburg bringen der Green Mile auch grenzüberschreitende Gäste. Das Luxemburger Deutsch war unverkennbar bei meinen Platznachbarn im Unterstand.
Weiter liegt der Air Force Stützpunkt Spangdahlem vor der Haustür und somit findet sich auch der ein oder andere Amerikaner ein.

Ein wenig Englisch kann dir auf der Green Mile nicht schaden.

Das Gelände ist zu weit für eine Tagestour? Dann frage nach einer Vorabendanreise!

Hier zeige ich euch die Lage der Green Mile zu größeren Städten im Umkreis von 1:30 Stunden Fahrzeit.

Um was für ein Gelände handelt es sich?

 

Das Gelände wurde ehemals als Schießanlage von den Franzosen betrieben, wobei das ehemals sicher gute 25 Jahre zurück liegt. Entsprechend überwuchert fand ich das Spielfeld beim ersten Besuch im März vor. Zwar hatte sich das Team bereits grob durch das Buschwerk und den Baumbestand gearbeitet aber es stand noch viel Arbeit an. Jetzt beim zweiten Test ist die Vegetation sehr gut auf den Spielbetrieb zurechtgeschnitten. Da sind ein paar Stunden drauf gegangen. Schließlich reden wir hier von einem Feld von guten fünf Hektar.

 

Das Spielfeld geht über insgesamt acht Schießbahnen, die auf ebenen Untergrund angelegt sind. Wie du dem Bild entnehmen kannst, gibt es fünf Bahnen mit einer Länge von 300 Meter, wobei Bahn 5 unterbrochen wird und in Bahn sechs mündet. Die weiteren drei verfügen über 200 Meter. Ja, das Bild muss ich noch ausbessern. Am Ende einer jeden Bahn befindet sich ein Sandbunker, der als Kugelfang diente.

Die einzelnen Bahnen weißen eine Breite von 15 Metern auf und werden durch einen Erdwall mit Mauer begrenzt.

…eine Herausforderung… und erinnerst du dich? Vielleicht dämmert es langsam. Aber weiter im Text 😉

Das Gelände heißt euch willkommen!

Wenn du zeitig auf das Gelände kommst -ab 09:00 Uhr bis 10:00 Uhr möglich- kannst du mit deinem Auto ab durchs Tor und zur rechten parken. Die Fläche ist mittlerweile BB sicher. Hier wurde einiges getan und ein wirklich solider Schutz errichtet.

Ansonsten findest du auf der Straße vor dem Eingang ausreichend Möglichkeit deinen Wagen abzustellen. Aber hier nimm dein komplettes Zeug mit, das Tor wird während der Spielzeit geschlossen. Stehst du mit deinem PKW auf dem Gelände, kannst du den bequem als Basis nutzen. Alternativ stehen überdachte Tische mit Sitzgelegenheit zur Verfügung. Hier ist im Vergleich zum Frühjahr verdammt viel passiert. Bild vom März links und Heute unten. Damit findest du bereits jetzt mehr an bequemer und solider Unterkunft, als so manch anderes Feld bietet.

Top – Tactical Recon Squad 👍

Wenn du dich weiter im Bereich der SaveZone umsieht, wirst du leicht rechts die Unterkünfte entdecken. Bei diesen handelt es sich, wie im Bild vorweg, um umfunktionierte Carports. Im Anschluss gibt es eine Feuerstelle mit Sitzgelegenheiten und ein wenig links, vor dem Trampolin, findest du die zweite Infotafel.

Diese fasst für dich alles Wichtige zum Gelände zusammen. Von Geländeplan über die Spielmodi des Tages, nach einem Zeitplan, bis hin zu den Preisen des Shops und des Essensstands. Auch nicht fehlen dürfen nochmals die Regeln und Notfallnummern. Gut sichtbar und gut strukturiert. Das punktet bei mir!
Dreht man sich von der Tafel nach Links, blickt man auf den Shop, die Essensausgabe zu Mittag und die Dixi gleich beim Eingang. Für ein Feld im BetaTest eine mehr als passabel Infrastruktur.

Tut allen einen gefallen und macht als erstes deine Airsoft und die Brille fit und dann ab zum Chronostand. Diesen findest du rechts vom Eingang, zum eigentlichen Spielfeld. Hier zur Übersicht die Leistungsgrenzen:

• Rifle: 1.7 Joule gemessen mit 0.25 g Kugeln
• DMR: 2.0 Joule gemessen mit 0.25 g Kugeln
• Sniper: 2.7 Joule gemessen mit 0.30 g Kugeln

Ist deine Airsoft ok und für das Feld freigegeben, dann rödel in Ruhe dein restliches Zeug auf.

Ansprache, Sicherungseinweisung, Teameinteilung.

Zeit für den letzten Akt vor Spielstart, der Teameinteilung und Sicherheitseinweisung. Als erstes hieß es, für alle 90 Teilnehmer, sich ordentlich aufzustellen. Dann durchzählen und damit der Spielleitung die Teameinteilung zu erleichtern.

Aber vorab gab es die Begrüßung durch Georg, den Team Leader des Tactical Recon Squad. Dann folgte eine kurze Sicherheitseinweisung, wo z.B. die Bunker am Ende der Schießbahnen besonders hervorgehoben wurden. Ja verdammt, nicht reinspringen, das ist zu tief und wird schmerzhaft!
Aber auch viel Allgemeines wie die Warnwestenpflicht oder gesunder Menschenverstand statt Mindestabstände. Die kann eh keiner einschätzen. Womit der Mann absolut Recht hat 😁

Der erste Spielmodi des Tages wurde erklärt und die Teameinteilung vorgenommen. Hierbei wurde drauf geartet, dass das Hausteam sich auf beide Seiten verteilt. Der Part ging dann schnell, strukturiert und unkompliziert vonstatten.
Mit der Markierung von uns Spieler in rot oder bau, fand der Teil seinen Abschluss.

Hier die Feldreglen für dich nochmals zusammengefasst:

In der SafeZone:

  • Magazin raus und keine Kugel im Lauf
  • Laufsockenpflicht!

Teammarkierung

  • Teamfarben sind blau und rot.
  • Markierung an beiden Armen und auch nur hier.

Spielfeld

  • Warnweste
  • Gesunder Menschenverstand, statt Mindestabstand.
  • Bäng ja, aber max. 3
  • Vollautomatischer Modus erlaubt.
  • Rauchen verboten
  • Rauchgranaten aus dem eigenen Shop nach Wetterlage erlaubt.

Die Herausforderung

Klingt gut und wo ist die Herausforderung? Gut erkannt, bis hierher hat der Tactical Recon Squad wirklich geliefert und nicht nur geredet. Das was eigentlich für alle einfach umzusetzen sein sollte, hat das Team auch wirklich problemlos mit viel Arbeitseinsatz auf die Beine gestellt.   

Dann kommen wir zum heißen Eisen. Wirf einen Blick auf die folgenden zwei Bilder!  

 

Eine Schießbahn der Green Mile mit einer Breite von 15 und einer Länge von 300 Metern.
Eine Schießbahn der Green Mile mit einer Breite von 15 und einer Länge von 300 Metern.

Dir zeigt sich ein Bild von acht Schießbahnen die einen offenen Zugang haben und in einer hohen Bunkeranlage münden. Die Breite der Bahnen liegt bei 15 auf einer Länge von 300 Metern. Die 15 Meter sind von der oberen mit Holz verkleideten Mauer bis zur gegenüberliegenden Mauer gemessen. Zur Mauer kommt noch eine Erdaufschüttung. So findest du vom Mittelpunkt der Bahn bis zur Mauerspitze eine Höhendifferenz von ca. sechs Metern vor.  Die Vegetation beschränkt sich bei den meisten Bahnen auf die Hänge. Diese kann aber sehr gut als Deckung genutzt werden.   

Hier nochmals drei Bilder, die dir verdeutlichen, wie anspruchsvoll der Höhenunterschied ist. 

Um ein Wechsel der Bahnen zu ermöglichen, hat das Team hier eine Holzleiter beidseitig angebracht. Wie steil es hier zu Sache geht, ist mit der Kamera immer schwierig einzufangen, ich hoffe aber ich kann dir eine Vorstellung vermitteln.

Bist du wie ich, vielleicht schon etwas älter und nicht mehr ganz so sportlich, lässt es sich zwar bewältigen aber dauernd hin und her zu wechseln… Ein Seil wie du es bereits an anderen Stellen des Geländes findest, wäre ein Option die Gangbarkeit zu verbessern. An diesem Tag war es trocken. Bei Nässe oder Regen könnte es richtig unangenehm werden.

Noch mehr Höhe gilt es an den Bunkern zu überwinden. 

Und das ist der Punkt, den ich als Herausforderung bei der Nutzbarkeit und Spielbarkeit der ehemaligen Schießanlage bezeichnen möchte. Auf der einen Seite der Tunneleffekt und die Schwierigkeit diesem auszuweichen oder zu umgehen. ABER eine Herausforderung kann gemeistert werden und hier möchte ich dir gleich einen schwarz/weiß oder hell/dunkel Vergleich aufzeigen. Ein Spiel aus Sicht vom Spwan am Spielfeldeingang und eines vom Spwan am Ende der Schießbahn vier. 

Beginnen möchte ich meinen Eindruck mit dem TeamDeathMatch, dem zweiten Spiel an diesem Tag und somit chronologisch etwas die Norm verlasen. 

Volle Breitseite und gleich den Spielbericht mit dunklen Wolken am Horizont beginnen. Hier wollte sich dann auch der Spielspaß nicht richtig einstellen.  Gestartet wurde am Ende von Bahn vier, auf Höhe des Sandbunker. Bei Start stand dann die Entscheidung auf Bahn vier loszulegen oder die Bahn zu Wechseln. Um die Bahn zu wechseln müsste ich klettern und das am besten direkt beim Bunker, da somit noch keine Gegenspieler die Aktion gefährden könnte. Bahn vier und fünf hatte ich beim ersten Spiel kennen gelernt. Somit habe ich mich für den Wechsel auf Bahn drei entschieden. 

Los gings und ungefähr auf halber Strecke bin ich bei einem Feuergefecht hit gegangen. Und jetzt stellte sich mir wieder die Frage, zurück und am Bunker wieder hochklettern oder die Bahn bis zum Anfang laufen, auf Bahn vier wechseln und über die gesamte Bahn zum Spwan laufen. Die Entscheidung fiel dann aufs gehen. Schnell stellte ich aber fest, du läufst durchs aktive Spielfeld mit einer Breite von 15 Metern. Nicht gut. Der Störfaktor, Spieler in Warnweste, viel in dieser Runde auch immer wieder in irgendeiner Form auf. Vermeiden geht aber mehr schlecht als recht. Ein offener Zugang am Ende der Bahnen wäre wünschenswert. Oder… Tja, da habe ich auch schon überlegt aber die Erleuchtung ist mir nicht gekommen. Da ist es wieder, dieses Wort Herausforderung. Hier sehe ich aber tatsächlich keine Alternative als den Zugang bzw. Übergang stark zu verbessern. Weitere Option, eigene Spielmodi entwickeln. Aber auch das ist leichter gesagt als getan. 

Ein Punkt der wohl auch ins Gewicht fällt, ich war alleine unterwegs. Mit ein oder zwei Teammitgliedern sieht manches schon anderes aus.

Dann springe ich zeitlich zurück zum ersten Spiel an diesem Tag. Spielmodi  Flaggeneroberung. Jedes Team bekam eine Flagge zur Hand und musste diese zu Beginn des Spiels auf dem Feld aufstellen. Hierbei sollten die Flaggen nicht komplett versteckt sein, sowie gut erreichbar. Eine Flagge in der Baumspitze ist halt einfach eine Spaßbremse. Die Teams starteten einmal aus dem Spwan nahe des Spielfeldeingangs und am Ende von Bahn vier. Ihr werdet es schon erraten habe, wir hatten den Spwan am Eingang. Mit diesem Startpunkt stehen mir alle Bahnen sowie das CQB Dorf wortwörtlich offen. Ich muss keine Kletteraktion starten und kann schnell und einfach ins Spielgeschehen eingreifen. Habe ich mich aber für eine Bahn entschieden, wird es aber knifflig diese zu wechseln. Darin liegt aber vielmehr eine Herausforderung als das es dich im Spielspaß ausbremst. Übergänge gibt es oder zurück und über eine andere Bahn einsteigen ist kein Problem. Übergänge liegen meist auf halber Bahnlänge. Ein Wechsel über die Mauer kommt aber schnell einem Blindflug gleich. Die parallel verlaufende Bahn ist meist nicht so einfach einsehbar. Laut rufen dürfte auch nicht von Vorteil seien. Somit kann es schnell zu einer statischen Situation kommen. Ein umgehen ist eher schwierig. Was aber besser gegenüber anderen Feldern funktioniert, mit Masse die Bahn pushen. Hier ist die Enge von 15 Metern und der gute Schutz zu den Flanken ein echter Vorteil. Lange lebe der Zerg 😈 

Allerdings fällt der Tunneleffekt bei meiner 0,5er ohne Teamunterstützung besonders auf. Die Reichweite ist einfach 10+ Meter geringer gegenüber den meisten S-AEGs. Aber ein schnelles vorstoßen hinter Deckungen, um Reichweite auszugleichen, war zumindest auf Bahn drei bis fünf nicht möglich. Ich will aber dazu sagen, dass die 0,5er in den meisten Fällen oder Feldern, nur im Verbund effektiv gespielt werden kann. 

Hatte mich dann doch eine BB erwischt und es war kein Sanitäter in der Nähe, kurz die Bahn zurücklaufen und nach dem respwan neu wählen. Locker und bremst den Spielspaß nicht aus. 

Hier noch weitere Bilder, die dir zeigen, wie sorgfältig die Deckungen gebaut werden. 

Mit Abschluss der beiden Spiele wurde die Mittagspause eingeläutet. Essen, was gute Kritiken bekam, wurde für einen schmalen Euro vom Team angeboten. Also beim nächsten Besuch den Imbiss einplanen und ein wenig Geld in die Teamkasse spülen! 

Ich habe mich dann auch im Laufe der Mittagspause verabschiedet. Was definitiv nicht nur an Runde zwei lag. Über den Ausfall meiner Airsoft war ich wenig begeistert und die MAC 10 wollte auf dem Spielfeld nicht recht zünden. Dazu keiner vom eigenen Team dabei. 

Was bleibt als Fazit? Na verdammt, es ist ein BetaTest gewesen. Beta heißt nun einmal: Iss noch nicht fertig und hat noch Fehler. Test dürfte geläufig sein 😉 

Ja das Spielfeld ist eine Herausforderung und noch nicht richtig rund – aber hey, die Green Mile ist kein Jahr alt. 

Alle Basics (Vom Eintritt, den Sicherheitsvorschriften, der Logistik über Plätze in der SaveZone bis zum Essen oder einem strukturierten Tagesablauf mit Spielplanung und Gestaltung…) spielt der Tactical Recon Squad mit Leichtigkeit. Das ist bei weitem keine Selbstverständlichkeit und habe ich schon ganz anderes auf anderen Feldern erlebt. Wie eingangs gesagt, hier wird nicht nur geredet, sondern auch umgesetzt. Auch beim Spielfeld sehe ich deutliche die Fortschritte und die Arbeit die der Tactical Recon Squad in seiner Freizeit bereits investiert hat und bin gespannt, was noch folgt. Das eigentliche Spielfeld ist, was den Aufwand und die Gestaltung betreffen, sicher der größte Brocken! 

Für mich bleibt es nicht der letzte Besuch in Wittlich. Das nächste Treffen dann mit Verstärkung, um das Feld auch im Teamspiel zu testen!

PS. Bisher sind Rund 30.000,- Euro ins Feld geflossen. Ob Pacht oder Material, das Team bewegt was. Holz und Baumaterial ist aktuell ausreichend vorhanden, es fehlt an Arbeitskraft. Hier bist auch du gefragt. Einen Samstag frei? Dann melde ich beim Tactical Recon Squad und hilf den Jungs. Ein Essen, den Tag am Lagerfeuer ausklingen lassen und ein Freispiel ist da sicher drin.

Weiter Bilder findest du in unserer Galerie: 

Ihr wollt die Green Mile mit uns zusammen kennen lernen? Dann haltet unseren Spielplan im Blick. 

Passenden Termin gefunden? Dann nehmt Kontakt mit uns auf. 

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Fragen ans Team Tactical Recon Squad: 

Homepage www.tactical-recon-squad.com

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